Allgemeine Auftragsbedingungen

  • Rahmenbedingungen
  • Die Übersetzung wird per Auftragsbestätigung durch ein vergleichbares Schreiben, aus dem sich der geschuldete Betrag sowie die Liefer- und Zahlungsbedingungen ergeben, in Auftrag gegeben.
  • Die Übersetzerin muss vorab Gelegenheit zur Einsichtnahme in das zu übersetzende Dokument habenDas Original muss der Übersetzerin in lesbarer Form und einschließlich aller ggf. im Text enthaltenen Tabellen, Abbildungen und Graphiken übersandt werden. Weiterhin werden zu Referenzzwecken, zusammen mit dem zu übersetzenden Text, eventuell zum Thema vorhandene Unterlagen mitgeliefert.
  • Dokumente in Papierform werden auf Kosten des Auftraggebers geliefert und abgeholt.
  • Lieferfrist
  • Die Lieferfrist gilt nur, falls diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung vermerkt wurde, und nur für die bei Auftragsvergabe übermittelten Materialien. Die Übersetzerin kann die Lieferfrist anpassen, falls am Originalauftrag Änderungen vorgenommen werden.
  • Berufliche Schweigepflicht
  • Die Übersetzerin unterliegt der beruflichen Schweigepflicht bezüglich aller Tatsachen, die im Zusammenhang mit der Auftragsbearbeitung bekannt werden.
  • Vergütung
  • Grundlage zur Berechnung des Übersetzungspreises ist das zu übersetzende Ausgangsdokument. Als sog. Standardseite gilt eine maschinengeschriebene Seite von 25 Zeilen und 60 Anschlägen pro Zeile (bzw. 1500 Zeichen mit Leerzeichen). Es können jedoch auch Pauschalpreise oder Wort- bzw. Zeilenpreise (55 Zeichen mit Leerzeichen) in der Ausgangssprache schriftlich vereinbart werden. Der Preis für Lektoratsarbeiten berechnet sich auf Stundensatz-Basis.
  • Die Zahlung des vereinbarten Preises wird mit Eingang der Rechnung fällig und ist spätestens 30 Tage nach Lieferung der Leistung bzw. Empfang der Rechnung zu leisten. Sobald diese Frist verstrichen ist, fallen gemäß Art. 3.1 der Richtlinie 2000/35/EG Verzugszinsen an.
  • Die Übersetzerin stellt dem Auftraggeber zum Zweck der Abwälzung einen Betrag von 4% in Rechnung, der im Sinne von Art. 1 Abs. 212 des italienischen Gesetzes Nr. 662/96 als Sozialabgabe vorgesehen ist.
  • Für sehr umfangreiche Arbeiten wird der Übersetzerin eine Anzahlung des vereinbarten Preises gewährt.
  • Bei Eilaufträgen (über 10 Seiten pro Tag, Lieferfristen von weniger als 24 Stunden und/oder Arbeit an Feiertagen oder Vorfeiertagen) erhält die Übersetzerin einen Zuschlag von 30% auf den vereinbarten Preis.
  • Haftung
  • Falls die Leistung aus Gründen höherer Gewalt nachweislich nicht erbracht werden kann, kann die Übersetzerin den Auftrag ablehnen, ohne dass Schadenersatzansprüche geltend werden.
  • Rücktrittsrecht
  • Falls ein Auftrag, der bereits erteilt wurde, später widerrufen wird, hat die Übersetzerin Anspruch auf eine Stornierungsgebühr in Höhe von 10% des vereinbarten Gesamtpreises. Die bereits angefertigte Übersetzung wird dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt und muss vollständig bezahlt werden.
  • Eventuelle Reklamationen können bis spätestens 30 Tage ab dem Lieferdatum geltend gemacht werden.